Die Hautpflegeroutine mit 3 Produkten

Hautpflege Routine

Hallo ihr Lieben!

Gehen wir mal ein bis zwei Jahre zurück. Damals sah meine Hautpflege Routine so aus: Make-Up-Entferner, Cleanser, Anti-Pickel-Treatment, Serum, Augencrème, Feuchtigkeitspflege. Zahlreiche Blogs und YouTube-Videos haben mich süchtig nach Hautpflege gemacht. Da wurden auch mal 50 € für ein Estée Lauder Advanced Night Repair Serum ausgegeben. Meine Haut? War in Ordnung, Mischhaut eben. Doch obwohl ich nichts geändert habe, wurde meine Haut auf einmal böse. Besonders am Kinn bekam ich zahlreiche Unreinheiten, auch von der schmerzenden empfindlichen Sorte. Mein Anti-Pickel-Treatment brannte plötzlich auf meiner Haut. Was war geschehen? Ich habe mit weiteren Produkten versucht, meine Haut wieder in Ordnung zu bringen. Doch nichts half so wirklich.

Es war erst, als eine liebe Abonnentin auf YouTube in einem Kommentar die Vermutung äußerte, es könne Periorale Dermatitis sein, dass sich ein Umdenken einstellte. Dann wurde natürlich erstmal Google nach diesem Thema abgesucht. Die Symptome (gerötete, gereizte Haut besonders an der Kinnpartie) passten ziemlich genau auf meine Probleme. Die Heilung: Komplett auf Kosmetik, sprich Hautpflege und Make-Up, verzichten. Vermutlich wäre es am klügsten gewesen, ich hätte einen Hautarzt aufgesucht und das ganze mit ihm abgeklärt. Aber ehrlich gesagt, wollte ich erstmal selbst versuchen, das Problem in den Griff zu kriegen. Doch auf Make-Up verzichten, obwohl meine Haut doch so schlimm aussieht? Dafür war ich noch nicht bereit.

Mein Plan sah also so aus: Nur Make-Up tragen, wenn es wirklich unbedingt nötig ist. An allen anderen Tagen (meistens am Wochenende) wollte ich die Haut atmen lassen und auch abends auf Hautpflege verzichten. Das bedeutet natürlich auch, dass das Gesicht nur mit klarem Wasser gewaschen wurde, kein Cleanser, keine Crème. Das handhabe ich mittlerweile immer noch so. Doch an den meisten Tagen wollte ich nicht auf Make-Up verzichten. Und an diesen Tagen benutze ich die oben abgebildeten Produkte.

Morgens wasche ich mein Gesicht und benutze dafür den Herbalism Gesichtsreiniger von Lush. Vorher habe ich den Bûche de Noel (ebenfalls von Lush) benutzt, den gibt es jedoch nur in der Vorweihnachtszeit. Was mir an beiden Cleansern gut gefällt ist die leichte Peelingwirkung (durch die gehackten Mandeln). Es ist ein sehr milder Reiniger, der morgens schön erfrischt, die Haut nicht austrocknet und zudem noch sehr mild ist. Danach folgt die Feuchtigkeitspflege. Dafür habe ich die Wohltuende Feuchtigkeitspflege aus der Weleda-Mandel-Serie für mich entdeckt. Es ist einfach die perfekte Crème für mich. Sie pflegt, aber man glänzt nicht davon. Sie ist unparfümiert, riecht aber trotzdem sehr gut. Auch wenn ihr keine empfindliche Haut habt, probiert diese Feuchtigkeitspflege mal aus! Und das war es auch schon für morgens. Abends muss ich mich dann natürlich abschminken. Dafür benutze ich die seifenfreie Waschlotion von Balea. Sie bekommt Make-Up wirklich sehr gut runter, es bleiben höchstens mal Rückstände an den Augen zurück. Dafür benutze ich dann manchmal noch ein Wattepad getränkt in Mizellenlösung, meistens reicht mir die Waschlotion jedoch vollkommen aus!

Dann kommt noch einmal die Weleda Crème drauf und das war es! Kein Serum, kein Anti-Pickel-Treatment, keine Augencrème. Und meine Haut war seit Jahren nicht in einem besseren Zustand! Falls ihr mit ähnlichen Problemen zu kämpfen habt, probiert diese Tipps mal aus:

  1. Reduziert eure Produkte nur auf das nötigste. Ein Reiniger und eine Feuchtigkeitspflege reichen in den meisten Fällen vollkommen aus.
  2. Tragt nicht jeden Tag Make-Up und lasst eure Haut auch mal ihr eigenes Ding machen!
  3. Benutzt keine parfümierte Hautpflege. Achtet auf Inhaltsstoffe und dass nur das nötigste in den Produkten enthalten ist.

Ich hoffe, dieser Blogpost hat vielleicht dem einen oder anderen unter euch etwas geholfen. Es ist nicht immer das beste, jedes Hautpflegeprodukt ausprobieren zu wollen, das in YouTube-Videos gelobt wird. Solltet ihr Probleme mit eurer Haut haben, überlegt euch vielleicht, es mit so wenig Chemie wie möglich in Kontakt zu bringen, anstatt aggressive Produkte zu benutzen. Natürlich spielen auch die Ernährung und die Wasserzufuhr eine entscheidende Rolle bei der Qualität eurer Haut. Wenn ihr das im Hinterkopf behaltet, könnt ihr euch vielleicht viel Zeit und Geld für eine aufwendigere Hautpflegeroutine sparen!

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